Versicherungsmakler für die rechts- und wirtschaftsberatenden Berufe

von Lauff und Bolz zur neuen

PartG mbB

Die Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung

Die PartG mbB ver­eint die Vor­teile der Personen­gesellschaft in Bezug auf Gründungs­aufwand, Publizitäts- und Steuer­pf­lich­ten mit dem Vor­teil der Kapitalgesellschaft hinsichtlich der gesetzli­chen Haf­tungs­beschränkung.

Vorteile der PartG mbB im Vergleich…

… mit der GbR

Die PartG mbB pro­fitiert von ei­ner gesetzli­chen Haf­tungs­beschränkung für Berufsverse­hen. Die Haf­tungs­gefah­ren im Berufs­all­tag sind vielfältig und seit 2001 durch die akzess­ori­sche Mithaf­tung stetig ver­schärft wor­den, zuletzt auch für be­rufs­übergrei­fen­de Haf­tun­gen z. B. des Steuerbe­ra­ters für Vorbe­haltsaufga­ben des Rechts­anwalts (BGH Urt. v. 09.12.2010 – IX ZR 44/10, NJW 2011, 2301).

Durch die PartG mbB ist jegli­che Berufshaf­tung auf das Vermögen der Partnerschaft beschränkt.

… mit der Partnerschaft

Die Partnerschaft kam schon bisher in den Ge­nuss ei­ner Haf­tungs­beschränkung auf das Partnerschaftsvermögen, wobei der be­arbeiten­de Partner weiterhin unbe­schränkt persönlich haftet, § 8 Abs. 2 PartGG. Bei Team­arbeit, die bei komple­xe­ren Manda­ten zum Arbeits­all­tag gehört, erge­ben sich Un­si­cherhei­ten über die Tragweite der Haf­tungs­begrenzung bzw. ob sich die Haf­tungs­kon­zentrati­on auf das ge­samte Team er­streckt.

Die­se Un­si­cherheit wird durch die PartG mbB be­seitigt. Hier ist klarge­stellt, dass ne­ben dem Gesellschaftsvermögen kei­ne private Haf­tung für Berufs­versehen ent­steht.

… mit der GmbH, AG und der LLP

Für die PartG mbB bedarf es ei­nes gerin­gen Gründungs­aufwan­des ana­log dem Gründungs­aufwand der Part­ner­schafts­gesell­schaft nach bisherigem Recht. Die handelsrechtli­chen Buchführungs- und Publizitätsp­f­lich­ten gel­ten nicht. Die PartG mbB un­terliegt als Personen­gesellschaft nicht der Kör­perschafts- und Gewerbe­steuer­pf­licht.

Bitte prüfen Sie, ob sich die Um­gründung in ei­ne PartG mbB für Ihre Kanz­lei lohnt!